Verlobt? Hochzeitsplanung? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Egal ob ihr eure Hochzeit selbst organisieren wollt oder die Planung in professionelle Hände legt, hier findet ihr Inspirationen und Ratschläge für euren besonderen Tag.
Alle wertvollen Tipps halten wir für euch in einer To-do-Liste bereit.
Die wichtigsten Schritte bei der Hochzeitsplanung
Zu den wichtigsten Punkten bei der Planung gehören die Festlegung des Hochzeitsdatums und Budgets, das Erstellen der Gästeliste, das Finden und Buchen der Hochzeitslocation, die Organisation der Trauung, die Kleiderwahl, sowie die Wahl eurer Hochzeitsdienstleister.

Wedding Planner – ja oder nein?
Fragt euch ganz zu Beginn der Hochzeitsvorbereitungen, ob ihr die komplette Planung tatsächlich selbst übernehmen, oder ihr die Organisation lieber einem Wedding Planner übergeben wollt. Hochzeitplaner*innen singen zwar meistens nicht, backen nicht und pflücken keine Blumen, haben aber durch ihre meist langjährige Erfahrung ein großes Knowhow und bringen neben ihrer Funktion als Berater, Konzept-, und Budgetplaner meist ein umfangreiches Netzwerk an Anbietern, wie Florist*innen, Musiker*innen und Fotograf*innen mit.
Die Budgetplanung
Bevor ihr wild darauf los plant, solltet ihr euch Gedanken über euer Hochzeitsbudget machen. Wir empfehlen euch, ein realistisches Budget festzulegen, um euer Geld richtig zu verwalten. Ihr sollet dabei unbedingt bedenken, dass mit steigender Gästezahl unweigerlich auch die Kosten nach oben gehen.
Auch wenn ihr euch einen Budgetrahmen gesetzt habt, geben wir euch den Tipp, einen Puffer einzuplanen. Ganz klassisch sind es häufig versteckte Kosten oder spezielle Wünsche, die das Hochzeitsbudget überschreiten lassen.
So könnten euch beliebte Dienstleister Sonderwünsche in Rechnung stellen oder schlichtweg teurer als ursprünglich erwartet sein.
Lasst die Hochzeitsplanung beginnen!
Die Hochzeit, einer der mitunter wohl schönsten Tage im Leben, sollte rechtzeitig geplant werden. Bei den meisten frisch verlobten Paaren beginnen die Vorbereitungen für die Traumhochzeit bereits unmittelbar nach dem Heiratsantrag.
Unser erster Tipp: Gemeinsam planen!
Zumindest solltet ihr wichtige Entscheidungen immer gemeinsam treffen, denn schließlich gebt ihr euch als Paar das Eheversprechen und schließt gemeinsam den Bund fürs Leben. Genießt es, dass ihr schon bei den Planungen eine wunderbare Zeit zu zweit verbringen könnt: beim Besichtigen der Location, beim Probeessen, beim Aussuchen der Musik, Fotografen etc..
Die meisten Paare wollen ihren schönsten Tag gut vorbereitet wissen und beginnen ungefähr ein Jahr vor der Hochzeit damit, die wichtigsten Eckpunkte festzulegen. Wenn ihr es kaum erwarten könnt, euch das Ja-Wort zu geben, lässt sich eine tolle Hochzeit mit ein wenig Planungsgeschick, Flexibilität und Entscheidungsfreudigkeit aber auch in kurzer Zeit organisieren.
Das passende Hochzeitsdatum wählen

Wenn ihr eine konkrete Vorstellung davon habt, was ihr euch für eure Hochzeit wünscht, geht es an die ersten Planungsschritte.
Sobald ihr eure Heiratsabsichten offiziell mit Familie und Freunden teilt, wird die Frage nach dem Hochzeitsdatum nicht lange auf sich warten lassen.
Viele Hochzeitspaare überlegen sich bei der Wahl des passenden Hochzeitsdatums, ob es einen Tag gibt, zu dem sie eine spezielle Verbindung haben, andere wiederum suchen sich gezielt Vorbilder, wie den Hochzeitstag der eigenen Großeltern, bei anderen wiederum sind Tage sehr beliebt die wunderschön klingen und daher im Gedächtnis bleiben, wie der 20.03.2023 oder der 24.04.2024. Für viele ist die Wahl des Datums natürlich auch saisonabhängig. Tendenziell heiraten Paare bevorzugt zwischen April und Oktober und favorisieren Samstage bei der Wahl, da in den meisten Fällen der Termin auch von den Hochzeitsgästen gut wahrnehmbar sein soll.
Wem also weniger Zeit für die Planung zur Verfügung steht, muss sich im Klaren sein, dass Nachfrage das Angebot bestimmt und Samstage zwischen April und Oktober gut gebucht sind.
Flexibilität ist Trumpf
Vielleicht seht ihr den perfekten Hochzeitstag schon vor euch. Trotzdem solltet ihr versuchen zumindest einigermaßen flexibel an die Planung heranzugehen. Grundsätzlich gilt aber, wie wir nun bereits wissen: Je früher ihr einen Termin im Auge habt, desto größer die Auswahl an Terminen und Locations.
Vor allem beliebte Hochzeitslocations sind häufig schon mehr als ein Jahr im Voraus restlos ausgebucht. Wenn ihr für die Planung weniger als 12 bis 18 Monate anberaumen wollt, solltet ihr versuchen euch weniger auf ein besonderes Datum, wie einen Schnapszahltag oder Valentinstag, einzuschießen, wenn nicht alles unter Dach und Fach ist. Denn man mag es nicht glauben, der 22.02.2022 war trotz Winter ein höchst beliebter Tag, um den Bund fürs Leben zu schließen.
Mit ein wenig Glück ist es jedoch durchaus möglich, dass euer Wunschtermin sich auch kurzfristig noch fixieren lässt.
Unser Tipp: Unabhängig davon, welches Datum ihr für euch zunächst festlegt, wappnet euch mit zwei bis drei Alternativterminen, um euch Stress und bittere Enttäuschungen zu ersparen.
Denn manch äußere Umstande werden es vielleicht einfach nicht zulassen, dass ihr eure Hochzeit an eurem Traumdatum feiern könnt. So könnte neben eurer Traulocation, auch der Termin bei Kirche und/oder Standesamt bereits belegt sein oder die Hochzeit in der Hauptsaison möglicherweise euer Budget überschreiten.
Wir raten auch also zu überlegen, ob ihr euch im Frühling, Sommer, Herbst oder doch im Winter das Ja-Wort geben wollt. Sobald ihr euch auf eine Jahreszeit geeinigt habt, macht es Sinn sich für ein Monat zu entscheiden. Wenn ihr frühzeitig plant und flexibel bei der finalen Wahl des Tages bleibt, steigen eure Chance in jedem Fall an eurem Datum in eurer Lieblingslocation mit allem, was für euch noch dazu gehört feiern zu können.
Extra-Tipp: Sobald ihr eine konkrete Vorstellung davon habt, was genau ihr euch für eure Hochzeit wünscht, solltet ihr mit den betreffenden Dienstleistern in Kontakt treten.
Dann stehen die Chancen gut, dass neben der Traulocation, auch der begehrte Hochzeitsfotograf oder Künstler, wie Sänger, Akustik-Band, Chor oder DJ, die eure Zeremonie begleiten oder durch das Abendprogramm führen, an einem eurer Wunschtermine noch Kapazität haben und nicht schon lange ausgebucht sind.
Den Hochzeitstermin fixieren
Sobald ihr die Location ausgesucht habt, empfehlen wir euch nachzufragen, ob es möglich ist, den Wunschtermin 1–2 Tage für euch vorzumerken, schließlich müsst ihr eure Eheschließung ggf. beim Standesamt anmelden, wie auch die kirchliche oder freie Trauung. Wenn euer Wunschtermin bei Kirche, Standesamt, Location und Dienstleistern noch verfügbar ist, kann euer Hochzeitstag langsam Gestalt annehmen.
Dresscode Hochzeit: Die richtige Kleiderwahl
Insbesondere Frauen fantasieren manchmal schon ihr ganzes Leben lang von ihrem Hochzeitskleid, andere erleben modisch gesehen bereits die Vorstellung überhaupt ein Kleid zu tragen als fremdartig. Egal, welches Outfit ihr euch vorstellt, ob Kleid, Hosenanzug, Kostüm oder Jumpsuit, ihr solltet es so zeitnahe als möglich aussuchen. Spätestens ab November geht der Run auf die neuen Kollektionen los. Erfahrungsgemäß statten sich im Januar und Februar die meisten Hochzeitspaare aus, da die meisten Hochzeiten im Spätsommer stattfinden.

Unser Tipp lautet daher, dass ihr euch nach Festlegen von Hochzeitsdatum und Location auf die Kleiderwahl fokussieren solltet.
Viele verheirateten Paare und Brautausstatter werden uns hier beipflichten, denn tatsächlich könnte es bis zu fünf Monaten oder länger dauern, bis die richtige Traumrobe gefunden, geliefert und angepasst ist.
Auch beim Schuhkauf solltet ihr ähnliche Überlegungen anstellen. So kann nicht nur die Suche nach dem perfekten Schuh Zeit in Anspruch nehmen. Beginnt rechtzeitig eure Schuhe einzulaufen, um schmerzenden Füßen vorzubeugen.
Eine Metapher in der Hochzeitsvorbereitung sollte also lauten: der frühe Vogel fängt das Traumoutfit.
Was Mottohochzeiten betrifft, so legt das Hochzeitspaar häufig auch die Garderobe der Gäste fest. Viele Paare finden es gänzlich überflüssig einen Dresscode vorzugeben. Dennoch ist der Trend recht populär. Auch wenn die Hochzeit unter keinem bestimmten Motto steht, wünschen sich viele Brautläute neben einem reibungslosen Ablauf verständlicherweise häufig, dass sich ihre Gäste dem festlichen Anlass entsprechend kleiden. In diesem Fall scheut euch nicht eure Wünsche mit den Gästen zu teilen. Kleidervorgaben, wie Hinweise auf einen bestimmten Colour-Code, oder wie festlich oder casual ihr feiert, formuliert am besten kurz und bündig auf den Einladungskarten. Viele Gäste werden dankbar für die Inspiration sein, und wenn sich alle, insbesondere das Hochzeitspaar, wohlfühlen, wirkt sich das positiv auf die Hochzeitsstimmung aus.
Ein weiterer Pluspunkt: Stimmige Outfits und Farben sorgen für tolle Akzente auf den Hochzeitsfotos.
Das sollte jedes Brautpaar über die Auswahl der Eheringe wissen
Bereits in der Antike gab es Trauringe. Um etwa 850 n. Chr. kam dem Ehering aber schließlich auch eine kirchliche Bedeutung zu. Schon damals symbolisierten Trauringe, die durch ihre Kreisform weder Anfang noch Ende zulassen, Unendlichkeit und Beständigkeit. Nicht zuletzt aufgrund seiner romantischen Bedeutung, ist der Ringtausch als Zeichen der ewigen Liebe zwischen zwei Menschen eine liebgewonnene Tradition, auf die kaum ein Paar verzichten mag.
Da ihr mit dem Ringtausch nicht nur euer Eheversprechen besiegelt, sondern auch sichtbar für alle eure gegenseitigen Liebe und Verbundenheit zeigt, solltet ihr euch für die Ringauswahl ausreichend Zeit nehmen. Apropos Zeit: Auch bei der Auswahl der Eheringe gilt es, nicht zu lange zu warten. Bei Mangel an Zeit könnten neben Lieferverzögerungen auch Produktionsfehler, ein falsches Material oder eine falsch Ringgröße eure Nerven unnötig strapazieren.
Bestellt eure Ringe also gut zwei Monate im Voraus, um auf Nummer sicher zu gehen.
Habt ihr einen Juwelier eures Vertrauens oder soll vielleicht sogar ein Goldschmied eure Ringe designen? Bedenkt, dass die Vorlaufzeit je nach Auftragslage etwas länger sein könnte. In jedem Fall tut ihr gut daran, vor eurem Termin ein Budget festzulegen und zu sondieren, welcher Stil generell gut zu euch passen würde. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich nach wie vor klassische goldene Ringdesigns. Ob schlicht, elegant, ausgefallen, modern oder pompös, lasst die verschiedenen Modelle auf euch wirken. Ihr werdet auf jeden Fall erstaunt sein, aus wie viele unterschiedliche Designs aber auch Edelmetallen ihr wählen könnt. Platin, Gelbgold, Weißgold, Roségold, Apricotgold oder vielleicht doch Rotgold? Informiert euch am besten nicht nur über das Farbsortiment, sondern auch über die Vorzüge der einzelnen Materialien. Ob mit oder ohne Stein, rund oder eckig, schmal oder massiv, schlicht oder prunkvoll: erlaubt ist, was gefällt und womit ihr euch wohlfühlt.
Vielleicht stöbert ihr schon im Vorfeld ein wenig im Internet oder schlendert an Schaufenstern vorbei. So könnt ihr eure individuellen Vorstellungen vielleicht schon aufeinander abstimmen und die verschiedenen Ausführungen auf euch wirken zu lassen.
Einladungen gestalten
Ich habt euren Hochzeitstermin nun definitiv fixiert. Erst jetzt lautete die Devise eure Hochzeitsgäste über das Datum zu informieren.

Insbesondere jene Paare, die schon bis zu einem Jahr vor der eigentlichen Trauung wissen, wann sie sich das Ja-Wort geben, entscheiden sich für den amerikanischen Trend Save-the-Date Karten vor den Hochzeitseinladungen abzuschicken. Auch wenn der Termin noch in weiter Ferne scheint und viele Details noch gar nicht feststehen, macht das durchaus Sinn. Ihr werdet bald merken, dass die Zeit wie im Flug vergeht und ihr euch etwas zurücklehnen könnt, sobald ihr wisst, dass euer Termin nicht nur bei den Dienstleistern, sondern auch bei den Gästen bereits vermerkt ist. So können sich auch eure Lieben gebührend auf euren großen Tag vorbereiten und euren Termin sogar bei der Urlaubsplanung berücksichtigen. Sobald die Karten gedruckt sind, habt ihr genügend Zeit für die weitere Hochzeitsplanung. In diesem Fall reicht es sogar aus, wenn ihre eure Hochzeitseinladungen ein bis drei Monate vor eurem Trauungstermin abschickt, insbesondere dann, wenn ihr auf der Suche nach ausgefallenen Hochzeitseinladungen seid und diese dem Farbkonzept oder Motto anpassen möchtet.
… und außerdem
Je später der Hochzeitstermin, desto mehr Möglichkeiten und Auswahl habt ihr vermutlich. Ganz gleich, wie viel Zeit ihr euch tatsächlich nehmt, genießt die Zeit zu zweit und versucht den Hochzeitsstress außen vor zu lassen, um so entspannt als möglich zu bleiben. Solltet ihr bei der Planung zwischendurch unentschlossen sein oder euch Stress und Hektik doch einholen, versucht euch an den vielen gemeinsamen Momenten zu erfreuen und etwas leiser zu treten, denn schließlich ist Glück auch eher leise.
Ganz gleich, ob große Gesellschaften, eine Feier mit den Liebsten im kleinen Kreis oder zu zweit, ihr werdet merken, dass es letztendlich nicht ganz einfach ist DAS Datum und DIE Location zu finden und tatsächlich an diesem Tag dort zu feiern. Vielleicht werdet ihr auch feststellen, dass es DEN perfekten Tag nicht gibt oder braucht.
Wenn jedoch die Voraussetzungen stimmen, werdet ihr mit Sicherheit einen großartigen Tag erleben, ganz gleich welches Datum später im Hochzeitsalbum, auf euren Ringen oder in euren Herzen vermerkt sein wird.
Wir wünschen euch bei der Hochzeitsplanung jedenfalls alles Gute und viel Freude. Solltet ihr noch Fragen haben, schreibt uns oder hinterlässt uns euer Feedback.